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Kooperations­vertrag erneuert

Im verflixten siebten Jahr erneuern die Lobdeburgschule Jena und das Autohaus Reichstein & Opitz ihren Kooperationsvertrag. Dazu unterzeichneten Barbara Wrede, Schulleiterin der Lobdeburgschule Jena, und Wilfried Opitz, Geschäftsführer des Autohauses Reichstein & Opitz, am 10. Juni 2016 eine entsprechende Vereinbarung.

Bereits seit 2009 arbeiten die beiden Einrichtungen zusammen. Ziel dieser Kooperation ist es, den Erfahrungsaustausch zwischen Schule und Wirtschaft zu intensivieren. „Davon profitieren alle: Die Jugendlichen finden leichter den Einstieg in den Beruf und das Unternehmen deckt seinen Fachkräftebedarf“, sind sich Barbara Wrede und Wilfried Opitz einig. Den Schülerinnen und Schülern wird das Autohaus als Unternehmen, zukünftige Ausbildungsstätte und als interessanter Arbeitgeber näher gebracht. Gleichzeitig werden die Schülerinnen und Schüler frühzeitig in ihrer Interessenfindung unterstützt und in ihren Stärken gefördert.

Neuestes gemeinsames Projekt ist der Wett­bewerb „Formel 1 in der Schule“, an dem sich eine Schülergruppe der Begabtenförderung der Lobdeburgschule beteiligt. Drei Teams reisten dafür im März zum Regionalwettkampf nach Bayern. Das Autohaus Reichstein & Opitz stellte zwei Fahrzeuge für die Fahrt zur Verfügung und übernahm die Lackierung der Miniatur-Formel 1-Rennwagen. Dabei war Filigranarbeit gefordert, denn nachdem die Fahrzeuge grundiert, geschliffen und das gewünschte Design abgeklebt war, mussten mit dem gleichen Verfahren, bei dem sonst mit Druckluft Lack auf großen Flächen aufgebracht wird, Miniaturflächen farbig besprüht werden. Mit der Lackierung erhielten die kleinen Boliden den letzten Schliff und konnten anschließend ins Wettrennen geschickt werden. Es ist der Höhepunkt des multidisziplinären, internationalen Technologie-Wett­bewerbs „Formel 1 in der Schule“, bei dem es Aufgabe der  Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 19 Jahren ist, Miniatur-Formel 1 Rennwagen am Computer zu entwickeln, zu fertigen und bei einem Wettkampf zu starten. Auf diese Weise soll für die Jugendlichen ein spannendes Lernerlebnis geschaf­fen, ein Einblick in die Be­reiche Produktentwicklung, Technologie und Wissenschaft gewährt und eine berufliche Laufbahn in der Technik aufgezeigt werden. In Regionalwettkämpfen und einer Deutschen Meisterschaft treten die mit Gaspatronen angetriebenen Rennwagen auf einer 20 m langen Strecke gegeneinander an. Das Siegerteam vertritt Deutschland bei der „F1 in Schools“-Weltmeis­terschaft. Entscheidend dabei ist die Teamleistung aus Konstruktion, Ferti­gung, Reaktionszeit, Fahrzeuggeschwindigkeit, Business­plan und Präsentation. Die Lobdeburgschule stellte am Ende des Regionalwettbewerbs die Thüringer Siegerteams in den Bereichen Junior und Senior.

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